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Bodenrichtwerte im Kreis Pinneberg

Marktstudie Makro Immobilien

Die Bodenrichtwerte geben, neben der Grundstücksgröße und der Geschossflächenzahl, wichtige Anhaltspunkte über den Verkaufswert von Grundstücken. Sie sind als amtlicher Durchschnittswert einzelner Gebiete sogenannter Richtwertzonen einer Gemeinde zu verstehen und beziehen sich auf einen Quadratmeter Grundstücksfläche.

Der lokale, unabhängige Gutachterausschuss ermittelt die jeweiligen Bodenrichtwerte unter Einbezug langjähriger Erfahrungswerte. Diese bestehen zum Beispiel aus sämtlichen tatsächlichen Kaufpreisen, die im jeweiligen Umfeld erzielt wurden. Darüber hinaus fließen Lage und Nutzungspotenzial des Grundstücks mit in die Bewertung ein.


Im Gegensatz zu Hamburg und Niedersachsen, wo Grundstückswerte jährlich ermittelt werden, aktualisieren die Gutachterausschüsse in Schleswig-Holstein die Daten alle zwei Jahre. Die nächste Erhebung wird in 2020 stattfinden.

Die Bodenrichtwerte reichen 2018 von EUR 200 pro Quadratmeter für Barmstedt bis hin zu EUR 600 pro Quadratmeter in Halstenbek oder Wedel.

Darin inkludiert sind Grundstücke für Einzelhäuser sowie Baugrundstücke, auf denen der Bau von Mehrfamilienhäusern zugelassen ist. Auffällig ist, je näher die Gebiete an die Metropolregion Hamburg heranrücken, desto höherpreisig sind sie eingestuft.

Wie berechnet sich der Wert von Grundstücken mit Einzelhäusern

Die Bezugsgrößen der Bodenrichtwerte für Ein- und Zweifamilienhäuser basieren auf mittleren Grundstücksgrößen von 600 Quadratmetern Grundstücksfläche. Verfügt ein Grundstück mit einem Einzelhaus über 600 Quadratmeter, dann liegt die Grundflächenzahl bei Eins. Um den Wert des Grundstücks zu berechnen, wird der Bodenrichtwert lediglich mit der Quadratmetergröße multipliziert. Sind Grundstücke größer oder kleiner, wird der sogenannten Umrechnungskoeffizient hinzugezogen. Hierzu wurde vom Gutachterausschuss auf Basis umfangreicher Erfahrungswerte eine Tabelle mit sogenannten einzelnen Umrechnungskoeffizienten erstellt,

die jeweils der bestimmten Grundstücksgröße zugeordnet werden. Ist ein Grundstück kleiner als 600 Quadratmeter erhöht sich der Umrechnungskoeffizient und damit gleichzeitig auch der Quadratmeterpreis des Grundstücks.