Entwicklung Bodenrichtwerte bei Ein- und Zweifamilienhäusern 2012 bis 2022

Innerhalb der vergangenen 10 Jahre haben sich die Grundstückspreise für Einzel-, Doppel- und Reihenhäuser in den zehn größten Gemeinden des Kreises Pinneberg durchschnittlich um 139 Prozent erhöht. Um knapp 30 Prozent stieg der Bodenrichtwert allein seit der letzten Berechnung, die im Jahr 2020 durchgeführt wurde. Elmshorn profitiert von diesem Wachstum am meisten. Hier erhöhte sich der Bodenrichtwert seit 2020 um exorbitante 45 Prozent. Den stärksten Anstieg seit 2012 hingegen kann Wedel mit 167 Prozent für sich verbuchen. Dicht gefolgt von Halstenbek, deren Wachstumsrate mit 160 Prozent seit 2012 rund 20 Prozent über dem Durchschnitt liegt. Lediglich vier der insgesamt zehn Gemeinden müssen sich mit einer unterdurchschnittlichen Preisentwicklung zufriedengeben. Dazu gehören Barmstedt, Uetersen, Quickborn und Schenefeld. Dass Letztere in 2022 dennoch den dritthöchsten Bodenrichtwert vorweisen kann, liegt an dem sehr hohen Einstieg in 2012. Bereits damals lag der Wert in Schenefeld mit 270€ auf der zweithöchsten Position, wieder einmal direkt hinter Wedel, deren Richtwert 300€ betrug. Den höchsten Sprung verzeichnen die Gemeinden vor allem von 2020 auf 2022. Abgesehen von Pinneberg-Stadt. Dort explodierten die Preise einen Berechnungszeitraum vorher, nämlich von 2018 auf 2020.