Immobilien-Marktberichte

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Faktoren bei der Städtebaulichen Planung von Wohnraum

Marktstudie Makro Immobilien

 

Auf dem Wohnungsmarkt treffen Angebot und Nachfrage aufeinander. Idealerweise stehen diese beiden Seiten im ausgeglichenen Verhältnis zueinander. Längst ist allgemein bekannt, dass sich hier seit vielen Jahren eine sogenannte Dysbalance entwickelt hat. Nachfrage und Angebot driften immer weiter auseinander. Vor allem in den Ballungsgebieten wächst die Nachfrage nach Wohnraum deutlich stärker als das Angebot an Wohnraum.

Das gesamte Angebotsportfolio im Wohnungsmarkt setzt sich aus folgenden Komponenten zusammen: 

  1. bereits bestehende Immobilien
  2. als Bauland deklarierte Grundstücke
  3. Anzahl an Baugenehmigungen für noch zu entwickelnden Neubauprojekte

Um den zukünftigen Status Quo und damit gleichzeitig den fehlenden Bedarf an Wohnraum ermitteln zu können, sind diverse Aspekte zu betrachten. Dazu gehören erteilte Baugenehmigungen, Baufertigstellungen und der sogenannte Bauüberhang, sprich Bauprojekte, die sich noch in der Fertigstellung befinden.

Die Erstellung von neuen Immobilien ist aufwändig und nimmt in der Regel einen langen Zeitraum von meist mehreren Jahren ein. Dieser zeitliche Faktor sollte bei der Planung von bedarfsgerechtem Angebot von Wohnraum im Blick behalten werden. Um dauerhaft die vorhandene Nachfrage bedienen zu können, sind langfristige Planungszeiträume einzukalkulieren. Man spricht hier von einem Angebotsmarkt, nach dem sich die Nachfrage richtet.

Dies gilt insbesondere für die Bestandsimmobilien. Diese sind, im Gegensatz zu Neubauten als individuelle Konstrukte zu verstehen. Sie lassen sich nicht beliebig nach eigenen Wünschen und persönliche Bedürfnissen umgestalten. Jeder Käufer oder Mieter sollte sich im Klaren darüber sein, hier Kompromisse eingehen zu müssen.