Immobilien-Marktberichte 2021

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Kreis Pinneberg profitiert vom Trend einer Suburbanisierung

Marktstudie Makro Immobilien

Die Corona Pandemie hat die Ansprüche an die Wohnqualität maßgeblich beeinflusst. „#Stay Home“ ließ die Menschen gezwungenermaßen für einen langen Zeitraum zu Hause bleiben. Wer währenddessen genügend Ausweichmöglichkeiten für Homeoffice, Homeschooling und Leben zur Verfügung hatte, lernte großzügigen Wohnraum als Luxus sehr zu schätzen. Homeoffice und 5G im Kreis Pinneberg bieten zukünftig die Möglichkeit, mehrere Tage in der Woche von zu Hause aus arbeiten zu können. Die für viele als lästig wahrgenommene tägliche Pendelei zwischen Arbeitsplatz und Wohnort wird dadurch reduziert.

Hier liegt die Vermutung nahe, dass mehr Städter aus Hamburg in den Kreis Pinneberg übersiedeln werden. Der seit einigen Jahren zu beobachtende Trend des konstanten Bevölkerungswachstums in dieser Region wird dadurch noch einmal mehr unterstrichen.

Zweifelsfrei wird dieser Aspekt neben den üblichen wertebestimmenden Faktoren positiven Einfluss auf die Preisentwicklung im Kreis Pinneberg nehmen. Ist die Nachfrage höher als das Angebot, führt dies unweigerlich zu wachsenden Preisen. Hinzu kommen steigende Herstellungskosten aufgrund verschärfter Bauvorschriften hinsichtlich Brandschutz und Klimaschutzauflagen. Der massive Preisanstieg von Baumaterialien wie Holz (*20 Prozent seit September 2020 / Quelle: Destatis) oder Betonstahl (*30 Prozent seit September 2020/Quelle: Destatis) tut sein Übriges. Preise für Neubauten werden dadurch ebenfalls nach oben gehebelt.

Preisentwicklung zeigt sich unbeeindruckt von der Corona-Pandemie

Trotz eines leichten Anstiegs der Baufinanzierungszinsen von knapp einem Prozent liegen die Werte nach wie vor auf einem historischen Tief. In den letzten fünf Jahren fielen die Bauzinsen um 30 Prozent. Eine nennenswerte Trendwende ist nicht in Sicht.

Die heißdiskutierte Frage um eine drohende Immobilienblase ist im Gegensatz zur Metropole Hamburg für den Kreis Pinneberg (noch) nicht relevant. Zwar befindet sich die zu erzielende Rendite seit Jahren auf dem Sinkflug. Dennoch liegt sie immer noch im grünen Bereich von aktuell EUR 4,01 für Bestandsimmobilien und EUR 3,25 für Neubauten.

Nach wie vor gibt es für private Anleger kaum sichere Alternativen zum sogenannten Betongold. Das Interesse am Erwerb von Immobilien bleibt sowohl bei den Anlegern als auch den Eigennutzern weiterhin hoch.

Zusammenfassend sei festgehalten: Kreis Pinneberg gehört weiterhin zu den Wachstumsmärkten. Das gilt sowohl für Immobilienpreise als auch für die Anzahl seiner Bewohner.