Immobilien-Marktberichte 2021

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Preisentwicklung Wohnungskauf Bestandswohnungen 2021

Marktstudie Makro Immobilien

Wie in den Jahren zuvor werden Bestandswohnungen 2021 im Schnitt mit knapp EUR 1.500 deutlich niedriger eingepreist als neugebaute Wohnungen. Diese Spanne könnte sich in Zukunft noch stärker erweitern. Es werden Mittelwerte von EUR 5.028 für Neubauwohnungen Werten von EUR 3.114 für Wohnungen im Bestand gegenüberstehen. Vorausgesetzt, die Entwicklung setzt sich wie angenommen fort.  Damit läge die Wachstumsrate bei satten 17,9 Prozentpunkte für Neubauten und 10,7 Prozent für Bestandswohnungen.

Die Wachstumsraten von Bestandswohnungen verhalten sich im Vergleich zu den neugebauten Wohnungen relativ homogen. Durchschnittlich konnten hier in den vergangenen 10 Jahren 121 Prozent Wachstum erreicht werden.


  • Die Skala reicht von 141 Prozent in Rellingen bis 92 Prozent Wachstum, den Tornesch für sich gewinnen konnte. 2020 führt Rellingen das Ranking zum ersten Mal seit 2016 mit Quadratmeterpreisen von EUR 3.459 an. Das wird voraussichtlich nicht von langer Dauer sein.
  • Aller Prognose nach wird in 2022 Wedel aufgrund einer zu erwartenden Preissteigerung von knapp 18 Prozent diese Führerschaft übernehmen. 2021 liegt Wedel mit EUR 3.179 pro Quadratmeter noch auf Platz vier.
  • Neben Rellingen und Wedel bewegen sich sowohl Halstenbek als auch Schenefeld oberhalb der 3.000 er Marke. Die beiden letztgenannten liegen bei Quadratmeterpreisen von EUR 3.275 (Halstenbek) und EUR 3.351 pro Quadratmeter (Schenefeld). Der Rückblick auf die vergangenen 10 Jahre zeigt Preissteigerungen von 134 Prozentpunkten in Halstenbek und 103 Prozent in Schenefeld.
  • Pinneberg und Quickborn liegen preislich mit EUR 2.607 pro Quadratmeter für Ersteren und EUR 2.667 pro Quadratmeter für Letzteren sehr nah beieinander. Das Gleiche gilt für das Wachstum. Im 10-Jahres-Vergleich verortet sich Pinneberg mit 134 Prozentpunkten leicht oberhalb Quickborns. Dort liegt der Wert bei 128 Prozent. Weder der eine noch der andere wird in naher Zukunft die 3.000 er Marke knacken. Die prognostizierte Steigerung beträgt 8,2 in Pinneberg respektive 10,2 Prozent in Quickborn. 
  • Etwas anders gelagert ist es bei Tornesch, wo 2021 zwar noch Quadratmeterpreise von durchschnittlich EUR 2.765 aufgerufen werden. Hier wird eine Preissteigerung von 10,4 Prozent prognostiziert. Mit dem damit verbundenen Quadratmeterpreis von EUR 3.052 kann in 2022 knapp die nächste Preis-Stufe erreicht werden.
  • Relativ hoher Wachstumsraten während der letzten 10 Jahre verzeichnen Barmstedt (137 Prozent), Uetersen (120 Prozent) und Elmshorn (110 Prozent) (Elmshorn). Trotzdem verharren die drei Gemeinden wie in den Jahren zuvor auf den preislich niedrigen Rängen. Die Verkaufspreise pro Quadratmeter liegen im Schnitt bei EUR 2.100 in Uetersen, EUR 2.297 in Barmstedt und EUR 2.418 in Elmshorn. Laut Einschätzungen könnte Barmstedt in 2022 um rund 20 Prozentpunkte zulegen und würde bei einem durchschnittlichen Quadratmeter-Wert von EUR 2.745 landen. Das wäre ein Euro höher als Elmshorn. Dort würde nach einem möglichen Anstieg von fast 14 Prozent der Verkaufswert von EUR 2.744 pro Quadratmeter erreicht werden.
  • Uetersen bliebe im analysierten Marktgebiet die günstigste Gemeinde für Wohnungen im Bestand.