Immobilien-Marktberichte 2021

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Entwicklung Kaufpreise Häuser 2021

Marktstudie Makro Immobilien

Entwicklung Kaufpreise Häuser 2021

Die Preise für Einfamilienhäuser im Kreis Pinneberg sind in den vergangenen 10 Jahren extrem angestiegen. Haben sie sich bei den neugebauten Eigenheimen nahezu verdoppelt, sind sie bei Bestandshäusern um beeindruckende 85 Prozent gewachsen. Die Preisentwicklungskurve verläuft für beide Segmente relativ gleichmäßig, wenn auch in unterschiedlichem Grad. Im Vergleich zu den Neubauten liegt das Preisniveau der Quadratmeterpreise für Häuser im Bestand durchschnittlich EUR 210 niedriger. Tendenz wachsend. 2020 wurde mit EUR 435 Differenz die 400er-Marke überschritten.

Bestandshäuser werden im Schnitt mit EUR 3.267 pro Quadratmeter günstiger angeboten als Neubauten. Für Letztere werden durchschnittlich EUR 3.702 pro Quadratmeter aufgerufen. 2021 wächst die Differenz zwischen Neubau- und Bestandshäuser auf EUR 485 pro Quadratmeter an.

Gleichzeitig fällt auf, dass der prozentuale Anstiegsgrad in beiden Segmenten starken Schwankungen ausgesetzt ist. 2020 lag dieser noch bei 10 Prozent (Neubauten) respektive sechs Prozent (Bestand). 2021 ist er deutlich auf durchschnittliche vier und drei Prozentpunkte abgesackt. Entwickelt sich der Markt weiter wie bisher, wird sich die Situation erholen und mit erneuten Preissteigerungen zu rechnen sein. Bestandshäuser werden nach einem zu erwartenden Zuwachs von rund 6,4 Prozent auf EUR 3.599 pro Quadratmeter Wohnfläche ansteigen. Bei den Neubauten sind sogar 10 Prozent Preissteigerung prognostiziert. Das hätte zur Folge, dass die Quadratmeterpreise von aktuell EUR 3.866 auf EUR 4.286 in 2022 klettern.