Immobilien-Marktberichte 2021

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Preisentwicklung Wohnungskauf Neubauwohnungen 2021

Marktstudie Makro Immobilien

  • Spitzenreiter im Bereich Neubauwohnungen bleibt wie im Vorjahr Schenefeld. Sowohl mit EUR 5.553 pro Quadratmeter als auch einem Wachstumsschub von 137 Prozent seit 2011.
    Den größten Zuwachs von 51 Prozentpunkten erlebt der Ort 2020.
    Ein Jahr zuvor lag die Gemeinde mit einem Quadratmeterpreis von EUR 3.647 noch im Mittelfeld. Für die Zukunft sind weiterhin kräftige Wachstumswerte von 51 Prozent prognostiziert. Die Wahrscheinlichkeit steigt, dass Neubauwohnungen in 2022 mit einem Quadratmeterpreis von enormen EUR 8.408 angeboten werden könnten.
  • Rellingen muss im Vergleich zu 2011 als einzige einen preislichen Rückgang von einem Prozent hinnehmen. Dennoch gehört sie zu den drei Gemeinden mit dem höchsten Preisniveau.
  • Wedel liegt 2021 mit EUR 5.068 pro Quadratmeter und einem Wachstum von 88 Prozent an zweiter Stelle. Sowohl für Rellingen als auch für Wedel wird bei Neubauwohnungen mit weiteren Zuwächsen zu rechnen sein. Die Schätzung liegt für beide Orte mit 10,3 Prozent für Wedel und 12,2 Prozentpunkte für Rellingen im niedrigen zweistelligen Bereich.
  • Halstenbek rangiert seit 2014 nach einem damaligen Wachstumssprung von 12 Prozent ebenfalls im oberen Drittel. Im 10-Jahres-Vergleich betrug das Wachstum insgesamt 87 Prozent. Aktuell werden in Halstenbek EUR 4.583 pro Quadratmeter für neu gebaute Wohnungen aufgerufen. Tendenz steigend. Halstenbek würde gemeinsam mit Wedel und Rellingen in Kürze die EUR 5.000 er Marke knacken. Vorausgesetzt, die Erwartungen einer Preissteigerung von 12 Prozent treten ein.

  • Tornesch würde sich ebenfalls in diesem Bereich bewegen. Aktuell werden für Neubauwohnungen Quadratmeterpreise von EUR 4.016 aufgerufen, was im 10-Jahres-Rückblick eine Steigerung von 80 Prozent ausmacht. Tornesch hat in den letzten beiden Jahren enorm aufgeholt und sich vom unteren Drittel ins obere Mittelfeld katapultiert.
  • Quickborn liegt mit einem Quadratmeterpreis von EUR 3.821 ebenfalls im Mittelfeld. Genauso wie Pinneberg mit dem Quadratmeterpreis von EUR 4.016.
    Beide haben für die letzten 10 Jahre Preisanstiege von rund 50 Prozent verzeichnen können. Auffällig ist die seit 2015 stattfindende preisliche Nähe der beiden Gemeinden. Pinneberg konnte, außer in 2018 einen leichten Vorsprung vor Quickborn vorweisen. Dieser Trend wird sich vermutlich in 2022 fortsetzen. Pinneberg wird mit einem voraussichtlichen Anstieg von 3,6 Prozent bei einem Quadratmeterpreis von EUR 4.165 landen.  Damit wird die Gemeinde ihren Vorsprung gegenüber Quickborn weiter ausbauen können. Letzterer bliebe aufgrund der geringen Steigerungsprognose von 0,2 Prozent mit EUR 3.829 nach wie vor unter der EUR 4.000 er Marke.
  • Barmstedt hat in den vergangenen 10 Jahren enorm aufgeholt. Mittlerweile führt der Ort die Wachstumsskala bei neugebauten Wohnungen mit einem Preisanstieg von insgesamt 149 Prozent. Den größten Sprung mit 46 Prozent gab es in 2019.
    Trotz dieses hohen Anstiegs entspricht der Quadratmeterpreis von EUR 3.477 in 2021 dem zweitniedrigsten Wert für Neubauwohnungen im analysierten Gebiet. Barmstedt liegt als Gemeinde, die am weitesten von Hamburg entfernt ist, bereits 2011 mit knapp EUR 1.400 deutlich hinter allen anderen. Die Gemeinde hat zwar spürbar hinzugewonnen, was bisher wenig Einfluss auf die Position nehmen konnte. Nach wie vor bleibt der Ort im unteren Drittel der Preishierarchie. Das könnte sich in Zukunft ändern, da sich Barmstedt laut Prognose weiterhin auf Wachstumskurs befindet. 2022 wird sie erstmals seit 10 Jahren Platz sechs erreichen.
  • In Uetersen und Elmshorn indes sind Neubauwohnungen am günstigsten zu erwerben. Mit Quadratmeterpreisen von EUR 3.349 in Elmshorn und EUR 3.499 in Uetersen bilden beide Ortschaften das Schlusslicht der im Marktgebiet analysierten Gemeinden. Sie werden ihre Position in Zukunft nicht verändern. Trotz einer ordentlichen Wachstumsrate von 65 Prozent (Uetersen) und 56 Prozent (Elmshorn) in den vergangenen 10 Jahren.