Immobilien-Marktberichte 2021

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Wie entwickeln sich 2021 die Renditen im Kreis Pinneberg?

Marktstudie Makro Immobilien

Um gute Renditen erzielen zu können, sollte der Ertrag aus Mieteinnahmen den Kaufpreis einer Immobilie nebst allen anfallenden Kosten mindestens decken können. Allerdings lässt sich seit einigen Jahren beobachten, dass die Schere zwischen Kaufpreis und möglicher Mieteinnahme immer weiter auseinanderdriftet. Gerade bei Neubauprojekten wirken sich auch die extrem angestiegenen Herstellungskosten auf die konsequent zunehmenden Preise aus. Bestandsimmobilien befinden sich preislich ebenfalls klar auf Wachstumskurs. Hingegen die Mieten nicht in adäquater Weise mitziehen. In der Konsequenz sinken die Renditen, was sich auch im Kreis Pinneberg zeigt. Lag die Differenz zwischen Bestands- und Neubauobjekten 2013 noch bei EUR 2,15, nähern sich seitdem beide Segmente immer weiter an. 2020 betrug der Unterschied nur noch EUR 0,67. Die Mieten können innerhalb der vergangenen 10 Jahre Zuwächse von durchschnittlich drei Prozent verzeichnen. Dennoch liegen sie damit weit hinter den Wachstumsraten der Kaufpreise von Eigentumswohnungen. Diese betrugen im Bestand rund 8,3 Prozent und im Neubau-Segment 6,7 Prozent pro Jahr.

 

Der seit Jahren anhaltende Trend wird sich vermutlich fortsetzen. Für 2022 werden Renditewerte von 3,88 Prozent für Bestands- und 3,25 Prozent für Neubauwohnungen erwartet.