Immobilien-Marktberichte 2021

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So werden Preise von Grundstücken für Mehrfamilienhäuser berechnet

Marktstudie Makro Immobilien

Ein Grundstückswert wird auf der Grundlage unterschiedlicher Aspekte berechnet. Maßgeblich sind sowohl die Grundstücksgröße als auch die maximal bebaubare Fläche, die auf diesem Gelände genehmigt wird. Abstände zum benachbarten Gebäude werden genauso einbezogen wie die Zahl der Etagen, die größtmöglich erstellt werden dürfen. Erschlossene Grundstücke in der Nachbarschaft dienen als gute Orientierung. 

Die im Bebauungsplan festgeschriebene Geschossflächenzahl (GFZ) ist neben der baulichen Nutzung und dem Bodenrichtwert ein relevanter Bewertungsaspekt.

Liegt die Geschossflächenzahl bei eins, multipliziert sich die Grundstücksgröße mit dem Bodenrichtwert. Lautet der GFZ-Wert zum Beispiel 0,7 wird diese Zahl im Multiplikationsvorgang ergänzt. Die Geschossflächenzahl (GFZ) bezieht sich jeweils auf die Vollgeschosse eines Gebäudes. Treppenhäuser oder Aufenthaltsräume werden nach baurechtlichen Vorschriften nicht angerechnet. Zur Anpassung wird mit einem, vom Gutachterausschuss Kreis Pinneberg festgelegten, GFZ-Koeffizienten gearbeitet.

Der Kreis Pinneberg verzeichnet Geschossflächenzahlen von 0,7 in Wedel, Schenefeld, Tornesch, Uetersen und Barmstedt. In Quickborn, Rellingen, Pinneberg und Halstenbek hingegen liegt dieser Wert bei 0,8. In Elmshorn ist er mit eins am höchsten. Seit 2012 sind diese Werte unverändert.