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Wohnungsbestand im Kreis Pinneberg wächst

Marktstudie Makro Immobilien

2020 hat sich im Vergleich zum Vorjahr der Bestand von Wohneinheiten im Kreis Pinneberg um ein Prozent auf insgesamt 156.865 erhöht. 2010 lag dieser noch bei 142.875. Das sind rund 10 Prozent weniger als heute. Der Wohnungsbestand lässt sich wie folgt aufteilen: 

82.099 Wohneinheiten generieren sich aus 74.479 Ein- und Zweifamilienhäusern, 70.148 Einheiten aus 9.375 Mehrfamilienhäusern, 458 aus insgesamt 43 Wohnheimen. Die verbliebenen 4.160 Wohneinheiten verteilen sich auf die Kategorie ‚Nichtwohngebäude‘. Hierunter verstehen sich Gebäude, die nicht ausschließlich den Zweck des Bewohnens erfüllen. Dazu gehören zum Beispiel Büro- und Verwaltungsgebäude, deren anteilige Nutzfläche höher ist, als die der Wohnungen.


In 2020 liegt der Anteil der Drei- bis Vierzimmerwohnungen aller auf Kreisebene befindlichen Wohnstätten mit knapp 70.000 Unterkünften am höchsten. Das sind 45 Prozent. 
Seit 2019 sind sie um insgesamt 815 Einheiten angestiegen. Diese Zuwächse von durchschnittlichen 55 Prozent finden sich auch innerhalb der einzelnen Gemeinden wieder. In absoluten Zahlen gibt es erhebliche Schwankungen. Diese liegen zwischen 127 Einheiten in Elmshorn und sinken bis auf sieben zusätzliche Wohnungen dieser Kategorie in Halstenbek.

Den kleinsten Anteil nimmt das Segment der Ein- bis Zweizimmerwohnungen ein. 2020 macht dieser Wohnungstyp 12 Prozent des Gesamtbestandes aus. Es scheint weiteren Bedarf zu geben, da im Vergleich zum Vorjahr 319 respektive 21 Prozent mehr Wohnungen erstellt wurden. Ins Auge sticht, dass ein großer Teil davon, nämlich 100 Einheiten in Barmstedt, der kleinsten Gemeinde im Kreis, entstanden sind. In den größeren Orten liegen die Zahlen deutlich niedriger. Wedel führt die Riege mit 26 Einheiten an, die mit kaum nennenswerten zwei Einheiten in Uetersen endet.

Wohnungen mit mehr als vier Zimmern haben mit einem Anteil von 44 Prozent im Marktgebiet eine hohe Bedeutung. Das Gleiche gilt für die Kategorie der Drei-bis Vierzimmerwohnungen. Obwohl Letzterer doppelt soviel Zuwächse verzeichnen kann, hat sich die Gesamtverteilung im Markt nicht verändert. Quickborn konnte mit 59 die meisten Wohnungen des Typs ‚mehr als vier Zimmer‘ hinzugewinnen. Quickborn weist ohnehin eine hohe Bautätigkeit auf. Hier wurden im Vergleich zum Vorjahr 201 zusätzliche Wohnungen geschaffen. In Halstenbek und Uetersen wurden sieben dieser Art fertiggestellt. In beiden Gemeinden fand der geringste Anstieg an neuem Wohnraum statt.


Wohnungsgrößen – im Kreis wird mehrheitlich in Drei- bis Vierzimmern gewohnt

Im Kreis Pinneberg ist die Fläche der durchschnittlichen Wohnungsgröße in den vergangenen 10 Jahren um 0,8 Quadratmeter angewachsen. Heute verfügen Wohnungen im Schnitt über eine Größe von 93,8 Quadratmeter.

Barmstedt liegt nach einigen leichten Schwankungen innerhalb der vergangenen 10 Jahre heute mit durchschnittlich 93,6 Quadratmetern knapp unter dem Durchschnitt. Damit befindet sich die Gemeinde auf dem gleichen Niveau wie 2010.

Tornesch hat sich seitdem um 1,7 auf heutige 95,9 Quadratmeter verkleinert. Schenefeld dehnt die Durchschnittswohnfläche zwar um 1,4 auf insgesamt 87,3 Quadratmeter weiter aus, liegt damit aber immer noch unter dem Kreis-Durchschnitt. Das passt zur Tatsache, dass in Schenefeld mehrheitlich größer Wohneinheiten mit drei bis vier Zimmern zur Verfügung stehen.

In Rellingen gibt es mit einer durchschnittlichen Fläche von 102,2 Quadratmetern die größten Wohnungen.

Gleich dahinter folgt Quickborn mit einer Durchschnittsgröße von 100,8 Quadratmetern. Für beide Gemeinden lässt sich feststellen, dass der Anteil der Wohneinheiten mit über vier Zimmern überwiegt. Halstenbek liegt mit 99,2 Quadratmetern Wohnfläche im Schnitt knapp hinter Quickborn. Auch hier dominieren die größeren Wohneinheiten mit mehr als vier Zimmern. Die kleinsten Wohnungen, mit durchschnittlich 82,7 Quadratmetern gibt es in Elmshorn. Mit 83 Quadratmetern im Schnitt und rund 11 Quadratmeter unter dem Kreis-Durchschnitt, offeriert Wedel nur unwesentlich größere Wohnungen. Hier dominieren Drei- bis Vierzimmerwohnungen mit einem Anteil von 53 Prozent. 

Grafik: Landkarte Kreis Pinneberg, falls möglich mit den Daten von 2020
Durchschnittliche Wohnfläche im Kreis Pinneberg (keine Detailangaben von weiteren Wohnungsgrößen verfügbar)
Quelle: Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein 2021
Eigene Darstellung und Berechnung Makro Immobilien