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Der Hamburger Grundstücksmarkt

In 2025

Im Hamburger Stadtgebiet wird Bauland zunehmend knapper und das Angebot naturgemäß immer kleiner. Das Marktsegment „unbebaute Grundstücke“ in Hamburg  bezieht sich hier auf baureifes, erschlossenes Bauland für den individuellen Wohnungsbau in Hamburg.
Gewerbeflächen oder der Bau von Mietwohnungen sind ausgeschlossen. Die zuständigen Gutachterausschüsse ermitteln die Preise der entsprechenden Gebiete jährlich neu.
*Quelle: LBS Immobilienatlas 2025

Für 2025 definiert der Gutachterausschuss einen durchschnittlichen Bodenrichtwert von 549 €/qm. 2024 lag dieser bei 525 €/qm. Damit verzeichnet der Hamburger Grundstücksmarkt im Vergleich zum Vorjahr einen Preisanstieg von +4,6 %.

Die Preisspanne bei den Hamburger Grundstücken ist mit 283 €/qm in Moorfleet und 3.454 €/qm im Durchschnitt in Harvestehude (Spitzenwerte bis 21.941 €/qm) weiterhin erheblich.

Zu den Toplagen gehören nach Harvestehude als teuerstem Pflaster die bekannten, begehrten Stadtteile rund um die Alster: Rotherbaum (3.781 €/qm) sowie Uhlenhorst (2.391 €/qm). Es folgen die ebenfalls beliebten Stadtteile Eppendorf (1.917 €/qm), Hoheluft-Ost (2.360 €/qm) und Altona-Altstadt (2.152 €/qm).

Im Preisbereich zwischen 1.500–2.000 €/qm liegen die Stadtteile Hoheluft-West (1.615 €/qm), Ottensen (1.815 €/qm), Eimsbüttel (1.725 €/qm) und Sternschanze (1.659 €/qm). Blankenese liegt bei 1.372 €/qm.

Im überdurchschnittlichen Preissegment zwischen 1.000–1.500 €/qm liegen darüber hinaus die Gebiete Altona-Nord (1.149 €/qm), Groß Flottbek (1.228 €/qm), Nienstedten (1.278 €/qm) und Othmarschen (1.363 €/qm). In Eilbek, Barmbek-Süd und -Nord sowie Alsterdorf werden Wohnbaugrundstücke für Quadratmeterpreise im Bereich 800–1.000 €/qm angeboten.

Grundstücke in den Walddörfern liegen preislich im Hamburger Mittelfeld. Dazu gehören Volksdorf (658 €/qm laut älterer Erhebung; aktuell ca. 700–800 €/qm), Sasel (ca. 600 €/qm) sowie Poppenbüttel (ca. 575 €/qm). In der gleichen Liga spielt Osdorf mit 709 €/qm. Weitere Gebiete westlich des Stadtzentrums wie Sülldorf (674 €/qm), Bahrenfeld (710 €/qm) und Rissen (606 €/qm) liegen etwas darunter. In Niendorf kosten Baugrundstücke ca. 616 €/qm.

Die für den Hamburger Grundstücksmarkt geltenden Durchschnittspreise zwischen 500–600 €/qm werden sowohl östlich als auch westlich der Innenstadt aufgerufen. Dazu gehören beispielsweise Lurup (507 €/qm), Eidelstedt (528 €/qm), Schnelsen (538 €/qm) und Iserbrook (646 €/qm). Wandsbek liegt im mittleren Bereich (Bezirksdurchschnitt 950 €/qm), Rahlstedt bei 449 €/qm und Jenfeld bei 430 €/qm.

Die Stadtteile im Bezirk Harburg beherbergen die günstigsten Bodenrichtwerte Hamburgs: Neuenfelde (228 €/qm), Francop (242 €/qm) und Cranz (252 €/qm) im ländlich geprägten Alten Land. Wilhelmsburg beginnt bei 223 €/qm. Moorfleet liegt aktuell bei 283 €/qm (+6,0 % gegenüber dem Vorjahr). Günstige Angebote finden sich weiterhin im Süden der Stadt in Harburg, Heimfeld, Eißendorf und Neugraben-Fischbek mit Preisen zwischen 260–400 €/qm.
*Quellen: Davidundjacques, BORIS BW

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