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Immobilienpreise Kreis Segeberg

Wie entwickeln sich die Immobilienpreise im Kreis Segeberg 2025

Die Nachfrage nach Wohnraum im Kreis Segeberg bleibt auch 2025 auf hohem Niveau, jedoch hat sich die Dynamik der Preissteigerungen im Vergleich zu den Boomjahren vor 2022 deutlich abgekühlt. Nach einem Rückgang in den Jahren 2022 und 2023 zeigt der Markt seit 2024 wieder eine moderate Erholung.

Für Eigentumswohnungen liegt der durchschnittliche Kaufpreis im Kreis Segeberg 2025 bei rund 3.463 €/qm, nach 3.371 €/qm im Jahr 2024 – ein Anstieg von rund 2,7 %. Bei Ein- und Zweifamilienhäusern beträgt der Durchschnittspreis 2025 rund 3.516 €/qm, gegenüber 3.438 €/qm im Jahr 2024, was einem Anstieg von rund 2,2 % entspricht.
*Quellen: ohne-makler.net, immoportal.com (Stand 2025)

Der Kreis Segeberg liegt mit einer Gesamtfläche von rund 1.344 km² nordöstlich vor den Toren Hamburgs. Ebenfalls der Metropolregion Hamburg zugehörig, setzt sich der Kreis aus fünf Städten sowie 90 weiteren Gemeinden zusammen – insgesamt 95 Gemeinden. Laut der aktuellen Bevölkerungsfortschreibung (Stand 30.06.2025) leben hier rund 283.634 Einwohner.
*Quelle: Stadtistik.de

Das Gebiet gilt als attraktive Wohnlage und zeichnet sich aus durch einen bunten Mix aus einer – aufgrund der Nähe zu Hamburg – pulsierenden Wirtschaft, großzügigen Naturlandschaften mit abwechslungsreichen Erholungs- und Freizeitangeboten sowie weitläufigen landwirtschaftlichen Flächen.

Wo sind die Preise für Eigentumswohnungen im Kreis Segeberg 2025/2026 am höchsten?

Norderstedt bleibt als direkt an Hamburg angrenzender Ort das teuerste Pflaster im Kreis Segeberg. Für Eigentumswohnungen müssen Kaufinteressierte im Schnitt mit rund 3.985 €/qm rechnen (2025).

Etwas niedriger sind die Preise im weiter nördlich liegenden Henstedt-Ulzburg. Im Jahr 2025 werden hier für Eigentumswohnungen Preise von rund 3.657 €/qm erzielt. Kaltenkirchen liegt mit dem durchschnittlichen Preis von rund 3.486 €/qm nur leicht darunter.

Bad Bramstedt weist mit rund 3.251 €/qm moderate Kaufpreise auf. Das Schlusslicht der Preisrange bildet die Kreisstadt Bad Segeberg mit Quadratmeterpreisen für Eigentumswohnungen von rund 3.178 €/qm in 2025.

Generell liegt der durchschnittliche Kaufpreis für Eigentumswohnungen im Kreis Segeberg 2025 bei rund 3.463 €/qm, nach 3.371 €/qm im Vorjahr – ein Anstieg von rund 2,7 %.
*Quelle: immoportal.com, ohne-makler.net (Stand 2025)

Ort

Eigentumswohnungen €/qm (Bestand)

Entwicklung
2025 bis 2026
in %

2025

2026

Henstedt-Ulzburg

3.657

3.592

−1,78

Kaltenkirchen

3.486

3.544

+1,66

Norderstedt

4.128

4.120

−0,19

Bad Bramstedt

3.251

3.175

−2,34

Bad Segeberg

3.178

2.987

−6,01

*Quelle: immoportal.com, Engel & Völkers (Stand 2026)

Die Kaufpreise für Ein- und Zweifamilienhäuser haben sich auch 2025 weiterhin auf hohem Niveau stabilisiert. Auch in diesem Bereich führt Norderstedt gewohnheitsgemäß die Preisskala an – wer hier ein Eigenheim kaufen möchte, muss einen durchschnittlichen Quadratmeterpreis von rund 3.932 €/qm einkalkulieren.

In Henstedt-Ulzburg werden Häuser im Schnitt für rund 3.546 €/qm gehandelt und liegen damit deutlich über dem Kreisniveau. Kaltenkirchen liegt mit durchschnittlich rund 3.253 €/qm etwas darunter.

Im Vergleich zu 2018 haben sich die Hauspreise in allen drei Orten mehr als verdoppelt, was die anhaltend hohe Nachfrage nach Wohneigentum in der hamburgnahen Region widerspiegelt.
*Quelle: immoportal.com (Stand 2025)

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Grundstückspreise

*Quelle: Grundbuchamt Bad Segeberg

 

Wo gibt es Informationen über Grundstückspreise im Kreis Segeberg?

Der Gutachterausschuss in Bad Segeberg publiziert im zwei Jahres-Rhythmus –die neuesten Zahlen über die Bodenrichtwerte im gesamten Kreis Segeberg. Stichtag ist der 31.12. des jeweiligen Jahres. Diese Daten geben einen Hinweis darüber,  mit welchen Quadratmeterpreisen für Bauland im entsprechenden Gebiet durchschnittlich kalkuliert wird. Nähere Informationen dazu sind auf der offiziellen Website des Kreises, unter www.kreis-segeberg.de zu finden. Alternativ wird auch telefonisch Auskunft erteilt. Detailliert aufbereitete Daten, wie konkrete Bodenrichtwertübersichten, sind kostenpflichtig und werden schriftlich zugestellt.

Wie werden die Bodenrichtwerte kalkuliert?

Um Bodenrichtwerte zu ermitteln, werden alle tatsächlich erfolgten Kaufabschlüsse von Bauland im jeweiligen Gebiet analysiert und berücksichtigt.

Im aktuellen Bewertungszeitraum 2022 bis 2023 sind bei der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses 458 Kaufverträge für unbebaute Grundstücke eingegangen, von denen 407 für eine Auswertung geeignet waren.

Achtung: In einzelnen Fällen kommt es vor, dass für eine bestimmte Region zu wenig Kaufverträge für den festgelegten Messzeitraum abgeschlossen wurden. Dann greift in der Regel der Sachverstand des zuständigen Mitarbeiters sowie die Erfahrungswerte aus den Vorjahren. Ergänzend dazu berücksichtigt er allgemeine Preistrends aus diesem Bereich.

Es gilt also:

Das komplexe Datenwerk „Bodenrichtwert“ bildet sich aus

  • allen vorliegenden Kaufverträgen von Bauland aus dem jeweiligen Gebiet
  • Erfahrungswerten von bisher erzielten Verkaufszahlen vergleichbarer Grundstücke
  • Allgemeinen Preistrends 

Gleichzeitig wird das gesamte Zielgebiet, unter Berücksichtigung aller vorhandenen Grundstücke, in sogenannte „Bodenrichtwertzonen“ eingeteilt. Jeder dieser Zonen wird ein Bodenrichtwert zugeteilt.

Im gesamten Kreis Segeberg beziehen sich diese Werte auf Grundstücksgrößen von rund 600qm, um innerhalb des Kreises eine Vergleichbarkeit zu schaffen.

Wie entwickeln sich die Preise für Grundstücke im Kreis Segeberg

Die Grundstückspreise im Kreis Segeberg spiegeln nach wie vor ein deutliches Gefälle zwischen hamburgnahen Städten und dem ländlichen Kreisgebiet wider. Im östlichen sowie im nordwestlichen Kreisgebiet sind die Preise im ländlichen Bereich stabil geblieben, in einigen Orten sogar zurückgegangen.

Laut der aktuellen amtlichen Bodenrichtwertübersicht (Stichtag 01.01.2024) reicht die Preisspanne für baureifes Land im Kreis Segeberg von rund 50 €/qm in ländlichen Randlagen bis zu 700 €/qm in den Toplagen von Henstedt-Ulzburg. In Bad Segeberg liegen die Werte je nach Lage zwischen 200 und 320 €/qm. Kaltenkirchen weist im engeren Stadtgebiet Werte von 425 €/qm auf, während Henstedt-Ulzburg mit bis zu 640–700 €/qm in zentralen Lagen die höchsten Werte im Kreis (außer Norderstedt) verzeichnet.

Die Preise spiegeln eindeutig wider: Je näher ein Ort an der Metropole Hamburg liegt, desto höher werden Grundstücke in der Region bewertet. 

Ort

Bodenrichtwerte für baureifes Land (Angabe in €/qm)

Entwicklung 2022 bis 2024 in %

2022

2024

Henstedt-Ulzburg

220–640

220–500

stabil bis −22

Kaltenkirchen

400–500

425–550

+6 bis +10

Norderstedt

540–850

450–900

−8 (Ø)

Bad Bramstedt

270–370

300–400

+8 bis +11

Bad Segeberg

215–340

200–320

−7 bis −6