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Wohnmarktbericht Wedel 2021

Wohnlage Wedel

Wedel verfügt überwiegend über gute bis sehr gute Wohnlagen – 2 Top-Lagen sind auch dabei. Diese beiden Top-Wohnlagen befinden sich direkt an der Elbe. Zum einen am Strandweg, an dem vor Kurzem sechs Mehrfamilienhäuser fertiggestellt wurden. Das andere Gebiet befindet sich einige Meter weiter östlich zwischen dem Elbwanderweg und dem Parkweg, der Johann-Dietrich Möller Straße sowie der Stettinstraße. Etwas weiter nördlich, in den beiden dortigen größeren Besiedelungsflächen, weist Wedel ausnahmslos gute und sehr gute Lagen auf. Als sehr gute Wohnlagen sind beispielsweise das Gebiet rund um die Gutenbergstraße und von Siemensstraße zu nennen.

Wedel gehört mit 33.547 Einwohnern zur drittgrößten Gemeinde im Landkreis Pinneberg. Der Ort verfügt über sämtliche Angebote, die eine Mittelstadt dieser Art üblicherweise zu bieten hat. Hinzukommt die unmittelbare Nähe zur Hansestadt. So gibt es ein umfängliches Bildungsangebot, eine ausgezeichnete Nahversorgung und bunte gastronomische Vielfalt. Die Stadt ist zu etwa 40 Prozent besiedelt und besteht aus drei zusammenhängenden Flächen. Ein großes Gebiet liegt südlich der Rissener Straße und zieht sich bis hin zur Elbe. Ein weiteres liegt nordwestlich und das dritte grenzt nordöstlich an das Waldgebiet Klövensteen an.

iib Richtwert für Wohnimmobilien

Der iib Immobilienrichtwert bewertet beschreibt den Wert von Wohnimmobilien. Neutral und unabhängig wird dieser anhand einer äußerst differenzierten Bewertungsmethodik ermittelt. Diese Methodik koppelt reelle Datenerhebungen, langjährige Erfahrungen und eine dezidierte Datenanalyse.

Wie werden 2021 Eigentumswohnungen in Wedel bewertet?

Bestandswohnungen im Kreis Pinneberg kosten im Schnitt €2.570 pro Quadratmeter. Der niedrigste Wert startet mit € 1.100 pro Quadratmeter in Barmstedt und wandert hoch bis €5.400 in Wedel.

Wedel gehört nicht zuletzt auch aufgrund der unmittelbaren Nähe zu Hamburg zu den Gemeinden mit den höchsten Preisen. Für Eigentumswohnungen im Bestand kann nach einem eher schwachen Anstieg von 2,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr mit Quadratmeterpreisen von €3.100 gerechnet werden. In der Spitze klettern diese sogar auf €5.400.

Im Neubausegment liegen die Preise noch einmal deutlich höher. Nach einer starken Preissteigerung um 15,2 Prozent im Vergleich zu 2020 bewegen sich die Quadratmeterpreise hier im Schnitt bei €5.100. Für Top-Objekte in sehr guten Lagen kann mit €6.100 pro Quadratmeter gerechnet werden. Beide Werte befinden sich jeweils weit über dem marktüblichen Durchschnitt, der bei €4.060 respektive €4.910 angesiedelt wird.

Was kosten 2021 Häuser in Wedel?

Die hier ausgewiesenen Werte beziehen sich auf Ein- und Zweifamilienhäuser, Doppelhaushälften und Reihenhäuser der 10 größten Gemeinden im Kreis Pinneberg. Im Schnitt kosten Häuser im Bestand €438.460. Die Maximalwerte hingegen klettern hoch auf €701.210.

Wedel positioniert sich nach einem vergleichsweise geringen Anstieg von 8,1 Prozent seit dem Jahr zuvor mit Höchstwerten von €789.000 für erstklassige Objekte im Bestand. Der durchschnittliche Richtwert für Bestandshäuser wird hier mit €485.800 bemessen. Damit liegt Wedel rund €50.000 respektive €80.000 über dem im Kreis Pinneberg geltenden Richtwert für Häuser im Bestand und gehört gleichzeitig zu den vier teuersten Gemeinden im Kreis.

Neu gebaute Häuser sind preislich, wie schon bei den Eigentumswohnungen, noch einmal rund €100.000 teurer als Bestandshäuser. Die Gemeinde Wedel übernimmt auch in diesem Punkt die Preisführerschaft mit Preisen im Schnitt von €595.600 pro Quadratmeter. Die Maximalwerte pro Quadratmeter liegen hier sogar noch höher, nämlich bei €829.000. An dieser Stelle allerdings wird Wedel von Halstenbek und Schenefeld überholt. Im Vergleich zum Vorjahr weist Wedel im Segment Neubauhäuser generell einen Preisanstieg von 5,5 Prozent auf.

Wie entwickeln sich 2021 die Preise für Eigentumswohnungen in Wedel?

Aller Prognose nach wird Wedel aufgrund einer zu erwartenden Preissteigerung von knapp 18 Prozent und eines zu erwartenden Quadratmeterpreises von €3.748 in der Kategorie Bestandswohnungen die Preisführerschaft in 2022 übernehmen. 2021 liegt die Gemeinde mit €3.179 pro Quadratmeter noch auf Platz vier im gesamten Kreis Pinneberg. Hier sind die Preise mit 114 Prozent innerhalb der vergangenen 10 Jahre leicht unterdurchschnittlich angestiegen. Der für den Markt übliche Durchschnitt liegt bei 120 Prozent.

Im Segment der Neubauwohnungen erfreut sich die Gemeinde an dem Wachstum von 88 Prozent innerhalb der letzten 10 Jahre und erreicht 2021 einen Quadratmeterpreis von €5.068. Damit nähert sich Wedel der Pole Position, die an dieser Stelle von Schenefeld gehalten wird. Diesen Platz kann die Gemeinde voraussichtlich in Zukunft allerdings nicht halten. Laut der Wachstumsprognose von 10,3 Prozent würde Wedel mit dem Quadratmeterpreis von €5.575 vom zweiten auf den vierten Platz rutschen.

Preisentwicklung Hauskauf in Wedel 2021

Häuser im Kreis Pinneberg haben in den vergangenen 10 Jahren ordentliche Preiszuwächse für sich geltend machen können. Auch in Zukunft wird sich dieser Trend wohl nicht ändern. Mit einem Wachstum von im Schnitt drei Prozent im Vergleich zum Vorjahr verweilen die Preise auf dem Wachstumskurs.

Dieser Trend macht sich auch in Wedel bemerkbar. Der Preis pro Quadratmeter für Bestandshäuser springt in 2021 somit auf €3.854. Aufgrund des zu erwartenden Wachstums für Bestandshäuser von 5,5 Prozent, wird Wedel zukünftig den Sprung in die nächste Preisstufe von €4.066 schaffen. Im 10-Jahres-Vergleich schneidet Wedel mit der Wachstumsrate von 85 Prozent eher durchschnittlich ab.

Nach einem eher geringen Preisanstieg von zwei Prozent zum Vorjahr kosten 2021 neu gebaute Häuser in Wedel €4.680 pro Quadratmeter. Seit 2011 hingegen erreicht die Gemeinde ein Plus von 108 Prozent. Für die Zukunft sind satte 15,8 Prozentpunkte vorhergesagt, was die Quadratmeterpreise für Neubauhäuser mit €5.419 noch einmal extrem in die Höhe schießen lassen werden. Vorausgesetzt die Prognose bewahrheitet sich.

Bodenrichtwerte in Wedel 2021

Grundstückswerte berechnen sich aus verschiedenen Faktoren. Zu den wichtigsten gehören neben Größe und Geschossflächenzahl auch die Bodenrichtwerte. Alle zwei Jahre werden diese Werte in Schleswig-Holstein durch den lokalen und unabhängigen Gutachterausschuss ermittelt.

Die Gemeinde Wedel sichert sich auch hier auf dem Sektor "Bodenrichtwerte" ihre gewohnte Favoritenstellung mit €650 pro Quadratmeter. Das gilt sowohl für Einzelhäuser (Einzel-, Doppel und Reihenhäuser) als auch für Mehrfamilienhäuser. Ersterer verzeichnet für sich eine Steigerung von 136 Prozent innerhalb der vergangenen 10 Jahre. Damit liegt Wedel deutlich über dem marktüblichen Durchschnitt von 107 Prozent. Die Preise für Grundstücke auf denen Mehrfamilienhäuser erstellt werden können, stiegen seit 2012 um insgesamt 103 Prozent, leicht unterhalb des für den Kreis Pinneberg geltenden Durchschnittswertes, der bei 112 Prozent liegt.

Wohnungsbestand in Wedel 2021

Im Jahr 2020 beheimatet Wedel insgesamt 18.232 Wohnungen. Das sind 1.495 Wohnungen mehr als in 2010 und 151 mehr als im Vorjahr.

Mit 9.725 Wohnungen übernehmen Drei- bis Vierzimmerwohnungen hier den Löwenanteil. Innerhalb eines Jahres kamen 138 weitere Einheiten hinzu. Seit 2019 steigt die Zahl der Wohnungen mit mehr als vier Zimmern um 17 auf 5.628 Einheiten. Den kleinsten Anteil machen Ein- bis Zweizimmerwohnungen aus. Hier wächst die Zahl um 26 Stück auf insgesamt 2.879 an.

Die durchschnittliche Wohnungsgröße ist innerhalb der letzten 10 Jahre um exakt 1,0 Quadratmeter angestiegen und erhöht sich in 2020 auf 83 Quadratmeter. Damit liegt Wedel an dieser Stelle 10,8 Quadratmetern unterhalb der für den Kreis üblichen Wohnungsgröße von 93,8 Quadratmeter.

2020 werden in Wedel mit 94 pro 1000 Einwohner fast dreimal so viele Objekte zur Miete als zum Verkauf angeboten. Hier liegt die Zahl der Kaufangebote lediglich bei 32 pro 1000 Einwohner.